Anlaufstellen in der EKD
EKD-Beauftragte für Schöpfungsverantwortung
Agrar-, Klima- und Umweltthemen werden in der evangelischen Kirche künftig stärker zusammengedacht
Die Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ist die Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Schöpfungsverantwortung. Als solche ist die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland künftig die Repräsentantin und Ansprechpartnerin der EKD für Fragen der Landwirtschaft sowie für Umwelt- und Klimaschutz. Mit dieser Beauftragung setzt der Rat der EKD ein Zeichen, dass die Agrar-, Klima- und Umweltthemen in Zukunft stärker zusammengedacht und als theologische Themen sichtbar werden sollen. Die Berufung einer kirchenleitenden Person in das neu geschaffene Amt unterstreicht zugleich die hohe gesellschaftliche Relevanz dieser Themen.
Fachliche Zuarbeit und Unterstützung erhält die Beauftragte durch Dr. Oliver Foltin, Leiter der Fachstelle für Umwelt und Klimaschutz der EKD, der als Berater für Umwelt- und Klimaschutzfragen fungiert. Dr. Jan Menkhaus, Wissenschaftlicher Referent im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche, rundet das Team als Berater für Agrarfragen ab.
Mehr Info zu Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt
Kontakt zu Dr. Oliver Foltin
Kontakt zu Dr. Jan Menkhaus
Fachstelle für Umwelt- und Klimaschutz der EKD
Die Fachstelle Umwelt- und Klimaschutz berät und informiert EKD, Landeskirchen, Kirchenkreise, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen über Maßnahmen, die zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen können, sowie bei grundsätzlichen Umweltfragen. Des Weiteren ist die Fachstelle für die fachliche Zuarbeit und Unterstützung der EKD-Beauftragten für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, verantwortlich.
https://www.fest-heidelberg.de/fne-projektbuero-klimaschutz-der-ekd/
Referat Bioethik und Nachhaltigkeit
Das Referat Bioethik und Nachhaltigkeit bearbeitet theologisch-ethische und politische Fragestellungen in den Bereichen Biologie, Medizin und Umwelt. Es fördert den innerkirchlichen sowie gesellschaftlichen Dialog, trägt zur evangelischen Urteilsfindung im Angesicht relevanter bio- und umweltethischer Herausforderungen bei und vertritt die Positionen und Ziele der EKD zu Fragen von Biologie, Medizin und Umwelt in Politik und Öffentlichkeit. Als Fachreferat vernetzt es systematisch Akteure innerhalb und außerhalb der EKD, berät Gremien der EKD und setzt sich für eine leicht verständliche Kommunikation der Themenfelder in die breitere Öffentlichkeit ein. Auf dem Feld der Bio- und Medizinethik arbeitet das Referat unter anderem zu assistiertem Suizid, Leihmutterschaft, Schwangerschaftskonfliktberatung, grüner Gentechnik und weiteren gegenwartsrelevanten Themen. Dabei kooperiert es mit Fachleuten aus Diakonie sowie anderen kirchlichen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen. Im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltethik arbeitet das Referat zu theologischen Grundsatzfragen einer sozial-ökologischen Transformation und zu Fragen nachhaltiger Entwicklung. Es vernetzt Nachhaltigkeitsengagement innerhalb der EKD ebenso wie mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik, wie etwa im Rahmen des bundesweiten Bündnisses Sozialverträgliche Mobilitätswende. Zu den kirchlichen Arbeitsbereichen zählt insbesondere die Umweltarbeit der Umweltbeauftragten der Landeskirchen, der Runde Tisch Kirche und Agrar und das ökumenische Netzwerk Eine Erde. Hinzu kommen kirchliche und diakonische Einrichtungen wie Brot für die Welt, Diakonie Deutschland und das Sozialwissenschaftliche Institut. Sie alle arbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven an Fragen und Gestaltungsaufgaben der sozial-ökologischen Transformation.